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Magazin · Jagd Trophäen
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28. Januar 2009 · von Hubert Redtensteiner

Der Internationale Jagdrat CIC zur Erhaltung des Wildes

Der CIC normiert nicht nur die Trophäenbewertung weltweit

Angesichts einer Welt die täglich neue dringende wichtige zivilisatorische Bedürfnisse weckt, kommt der Jägerschaft und dem Conseil International do la Chasse et de la Conservation du Gibier (CIC) eine bedeutende Rolle zu.

Der CIC will die Jagd als verantwortungsvolle Hege und Nutzung des Wildes verstanden wissen. Das Wild ist ein untrennbarer Bestandteil der Natur und damit en Vermögen, das der Nachwelt erhalten bleiben muss. Nur der Zuwachs der den Biotopen angepassten Wildbestände darf genutzt werden. Das Wild kann nur in einer heilen Umwelt gedeihen. Ihre Erhaltung and Wiederherstellung ist daher ein wichtiges Anliegen der Jagd.

Die Jagd entsprach in ihren Anfängen materiellen Bedürfnissen. Heute kann ihre Aufgabe nur mehr die Erhaltung und sinnvolle Nutzung der Wildbestände nach wissenschaftlichen Erkenntnissen sein. Erst dadurch wird die Jagd zeitgemäß. Bei der Ausübung der Jagd bestimmt der Mensch über das Leben des Wildes mit Folgen, die er sich stets vor Augen halten muss.

Die Gesetze und Regeln für die Jagdausübung beruhen vor allem auf jagdlicher Ethik. Ihre Kenntnis muss der Jäger nachweisen können, ehe er jagen darf. Nur so wird der Jäger zum tatkräftigen Hüter der Natur und aller ihrer Bereiche. Und nur so verstanden und ausgeübt, stellt die Jagd ein bedeutendes kulturelles und wirtschaftliches Element dar. Dann führt sie auch zu internattonalen Kontakten und Verbindungen, die geeignet sind, gegenseitiges Verständnis durch die Gemeinsamkeit jagdlicher Ethik herzustellen. Niemand kann Mitglied des CIC sein, der nicht vorn Geist dieser Grundsätze erfüllt ist.

Die Zugehörigkeit zum CIC verlangt ihre Anerkennung und Anwendung. Es ist Pflicht des Mitgliedes, sie beispielgebend zu vertreten. Der CIC wird daher seinen ganzen Einfluss geltend machen, alle Handlungen, die der Weidgerechtigkeit widersprechen oder die dem Naturschutz zuwiderlaufen, zu unterbinden. Es ist Aufgabe des CIC, diese Grundsätze in aller Welt zu vertreten.

Das derzeitige System zur Vermessung zur Vermessung von europäischem Wild wird seit über 30 Jahren angewandt. Die dazugehörige Punkteeinteilung für die Medaillen beruft sich auf Bewertungsergebnisse von Tausenden von Trophäen, welche im Verlaufe dieser Zeit vermessen worden sind. Jedoch erst seit der Veröffentlichung des Buches Die Jagdtrophäen der Welt durch den CIC, 1981, gibt es auch Mess- und Bewertungsanweisungen für Jagdtrophäen aus Afrika und Asien. Infolgedessen basieren manche, die für Afrika und Asien festgelegten Medaillenwerte nur auf einer begrenzten Anzahl von Trophäen, weiche gemäss der gegenwärtigen Formel vermessen worden sind.

Da es für einige Arten keine ausreichenden Bewertungsunterlagen gibt, sind diese für eine Medaillenklassifizierung nicht mit aufgeführt. Weiterhin wurde festgelegt, dass bei einigen Arten, die im «Red Data Book» als bedroht gelten und somit in freier Wildbahn nicht mehr legal bejagt werden können, keine Medailleneinteilung festgesetzt wird. Von besonderer Wichtigkeit ist es aber, dass so viele Trophäen wie möglich, weiche in der Vergangenheit gesammelt worden sind und sich in privaten oder öffentlichen Museen befinden, nach der CIC Formel vermessen werden, so dass zu vergleichenden Untersuchungen genaue wissenschaftlichen Daten zusammengestellt werden können.

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