Mein SuperJagd
Magazin · Reisen & Kurse
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6. Oktober 2004 · von H.R.

Abenteuer Donaudelta - ein Natur- und Flugwildparadies der Extraklasse

Tulcea beste Jagdzeit August - März

Einzigartig für Europa ist das Donaudelta mit seiner seltenen Tier- und Pflanzenwelt, ein natürliches Paradies mit einem unermesslichen Reichtum an Wild-, Fisch- und Pflanzenarten.

Das Donaudelta, von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, beherbergt eine einzigartige Schilflandschaft, durchzogen von einem Labyrinth aus Flußarmen, Kanälen, Seen, zeitweise überschwemmten Wiesen und urwaldartigen Auwäldern. Die Vielfältigkeit der Landschaft bedingt die unterschiedlichsten Ökosysteme mit einer Mannigfaltigkeit an Flora und Fauna, die ihresgleichen sucht:

Hier leben ca. 300 Vogelarten, ca. 150 Fischarten, wir finden 1150 Pflanzenarten und das größte zusammenhängende Schilfgebiet der Erde. Das Hinterland ist von zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten geprägt, die von der Antike bis in die orthodoxe Neuzeit reichen.


Wild & Jagd:

Gänse
Mit dem Auto erfolgt der Transfer in das Jagdgebiet. Bezug der Stände (mannstiefe Gruben mit Schilf verblendet und Sitzmöglichkeit). Die Jagdhelfer locken mit Tonbändern die Gänse zum grünen Feld, wo die Schützen postiert sind. Ob Winter oder Sommer, die örtlichen Jäger bevorzugen feinen Schrot und Weitschüsse sind verpönt!
Nach dem Morgenstrich, der durchaus bis 10 Uhr dauern kann, geht es dann zurück ins Quartier

Enten mitten im Delta
Genau zu den Konzentrationszeiten verläßt das Hotelboot seinen Liegeplatz am Donauarm und ankert im Delta. Vom Hauptboot aus fahren kleinere Boote mit je einem oder zwei Schützen an Bord zu Stellen, wo gekirrt wurde oder ein besonderer Entenplatz ist. Morgenstrich mit meist unglaublich vielen Vögeln. Zurück zum Hausboot und dann Abendstrich in der Nähe des Hausbootes.

Hinweis: Exquisite und besonders reiche Beute bringt die Jagd auf Spieß- und Krickente Ende Februar bis Mitte März!


Wachteljagd
Die Wachteljagd wird vorzugsweise im August und September abgehalten.
Die riesigen Felder mit Luzerne oder reiner Heide werden systematisch abgejagt. Entweder in einer Schützenlinie oder in Kleinstgruppen und punktuell. Vom Sonnenaufgang bis etwa ½ 11 Uhr, solange die Wachteln noch halten.

Geschossen wird die Wachtel mit feinstem Schrot. Mit Körnern von 1,8 mm bis 2,1 mm Durchmesser.

Dieser kleinste aller Hühnervögel ist sicher der schmackhafteste von allen!
Nach der Jagd auf die Wachtel kann der Jagdtag auch noch mit der Jagd auf Türkentauben und Hohltauben beendet werden.

Die Beute wird gesammelt und sofort in den umliegenden Dörfern verteilt, Schrotpatronen sind in Rumänien mit 40 bis 50 Cent für Einheimische sehr teuer und somit wird die Beute besonders gerne entgegengenommen.


Ideale Flugwild Jagdtermine:

Gänse: Mitte November bis Ende Jänner
Wachteln: August und September
Krick- und Spießenten: Anfang März


Unterkunft & Verpflegung:
Übernachtet wird in kleinen Pensionen, in Fremdenzimmern bei einheimischen Fischerfamilien zwischendurch aber auch oft im Zelt. Die Bereitschaft zu Komfortverzicht auf den Naturcamps wird erwartet.

Die Unterbringung auf einem Drei-Stern-Hotelboot mit erstklassigem Service und Verpflegung ist ebenfalls möglich. Das Essen wird serviert, geschlafen wird in Einzelkabinen. Im Winter ist gut geheizt und im Sommer hat jeder Raum an Bord eine eigene Klimaanlage.

Während der gesamten Tour ist Vollverpflegung sichergestellt, wobei die lokalen Angebote an Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten genutzt werden.


Anreise:
Die Anreise erfolgt per Flugzeug von Frankfurt bzw. Wien nach Bukarest oder Constanta, am Schwarzen Meer. Die Anreise per Bahn ist zwar langwierig aber ebenfalls möglich.

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