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1. April 2004 · von Hans Deisenhamer

Südafrika - das Jagdland Nr.1 in Afrika

Johannesburg - Jagdzeit 1. März bis 31. Oktober

Südafrika ist das einzige Land, in dem das Weiße Nashorn (Breitmaulnashorn) bejagt werden darf

Südafrika ist ein sehr vielschichtiges Land mit der 3,4-fachen Fläche Deutschlands. Die malerisch grüne “Garden Route” und die großen Weinbaugebiete der Kapprovinzen stehen im Gegensatz zu den trockneren Gebieten im Landesinneren. Die höchste Erhebung ist der Grenzberg Champagne Castle mit 3.375m (Drakensberge). Südafrika hat weitgehend randtropisches Klima, der äußerste Süden hat mediterranes Klima.

Durch die Diversität der Landschaften hat sich ein breites Spektrum an Wild und Pflanzenarten ausgebildet. Ohne Zweifel ist Südafrika das Jagdland, in dem der Jäger auf die unterschiedlichsten Spezies und außergewöhnlichsten Wildarten jagen kann.

Ausgezeichnete Wildbestände und Trophäenqualitäten, gepaart mit der jahrzehntelanger Jagderfahrung mit Jagdtourismus zeichnet Südafrika aus. Derzeit gibt es etwa 6.000 registrierte und wildsicher eingezäunte Wildfarmen mit über 10 Millionen Hektar Land. Das entspricht einem Anteil von 12,5 Prozent an der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche Südafrikas und ist, zum Vergleich, viermal so groß wie der Krüger Nationalpark. Die Anzahl der Farmen ist seit 1993 jährlich um über fünf Prozent gewachsen.

70 Prozent aller Farmen und 80 Prozent aller Flächen liegen in der Nordprovinz und in der Nördlichen Kap-Provinz. Der Wildbestand beträgt etwa 1,7 Millionen Stück. Der Wert aller Betriebe einschließlich Land, Investitionen und Wild wird auf etwa 2,25 Milliarden Euro und damit 225 Euro je Hektar geschätzt. Die Farmen bieten etwa 45.000 Arbeitsplätze.


Begehrte Trophäen wie Nyala, Sable, Wasserbock und Eland werden auf unterschiedlichen Farmen oder auf Konzessionsgebieten bejagt. Ausflugsfahrten zum Krügernationalpark und anderen Attraktionen runden eine Jagdreise nach Südafrika ab, was es auch ermöglicht, der Familie einen unvergesslichen Urlaub zu bieten.


Wild & Jagd:
Jagdführung hauptsächlich durch weiße Jagdführer per Fußpirsch und Geländewagen oder auf Pferden. Jagd wird auf großen Jagdfarmen oder Staatsland auf alles Großwild ausgeübt. Mit Ausnahme der Monate Dezember und Januar ist ganzjährige Jagdsaison. Besonderheit:

Sable (Rappenantilope) Hippotragus niger
Die Rappenantilope oder Sable, wie sie auch genannt wird, ist mit ihrem schwarzglänzenden Fell und mit den weit nach hinten geschwungenen, massiven Hörnern eine der schönsten Antilopen in Afrika.

Nyala Tragelaphus angasi
Mittelgroße Antilope mit einem Gewicht von 110 bis 130 Kilogramm und einer Schulterhöhe von 1,10 bis 1,20 Meter. Grundfarbe ist ein dunkles Schieferbraun mit purpurnem Anflug. Darüber liegt eine weiße bis hellbraune Zeichnung. Der Nyala hat neben Stirn- und Schenkelflecken ca. 8 bis 14 weiße Streifen an den Körperseiten. Kennzeichnend ist ferner die lange Rückenmähne vom Nacken bis zur Schwanzwurzel. Die Hörner erinnern an die des Bongos, sind aber dünner und besitzen eine offene Drehung.

Großer Kudu Tragelaphus strepsiceros
Große, hochläufige Antilope mit einer Schulterhöhe von 1,60 Metern und einem Körpergewicht von ca. 270 - 320 Kilogramm. Blaugrau bis graubraun Grundfarbe mit auffallend weißen vertikal angeordneten Streifen auf den Körperseiten. Die Hörner sind gedreht und erreichen eine Länge von 70 ‘’ (über 1,80 Meter).
Unterarten: Südlicher Großer Kudu (Tragelaphus strepsiceros strepsiceros) Ostafrikanischer Großer Kudu (Tragelaphus strepsiceros bea) Westlicher Großer Kudu (Tragelaphus strepsiceros cottoni)

Wasserbock Kobus Defassa
Große Antilope (erinnert in Größe und Erscheinungsbild ein wenig an Rotwild) mit einer Schulterhöhe von 1,30 Meter und einem Gewicht von 200 bis 250 Kilogramm. Grundfarbe ist ein meliertes Grau oder Braun. (Der Sambia-Wasserbock ist grau-blau) mit weißen und hellbraunen Zeichnungen am Haupt. Beim Ellipsen-Wasserbock auffälliger weißer Ring am Hinterteil.
Unterarten: 6 Unterarten mit Verbreitung 1. Defassa-Wasserbock (Kobus d. defassa) : Westäthiopien, Ostsudan, Kenia, Nordtansania, 2. Ellipsen-Wasserbock (Kobus d. ellipsiprymnus) : Südostäthiopien, Südwestsomalia, Ostkenia, Osttansania, Mosambik, Malawi, Simbabwe, Nord- u. Ostbotswana, Namibia (Caprivi), Nord- u. Ost-Südafrika. 3. Uganda-Wasserbock (Cobus d. ugandae): Südwest-Uganda, Nordwest-Kongo, Ruanda-Burundi, Nordwest-Tansania. 4. Sambia-Wasserbock (Kobus d. crawshayi): Südwest-Tansania, Sambia. 5. Angola-Wasserbock (Kobus d. penricei): Süd-Gabun, Süd-Kongo, West-Kongo, Zentral- und Süd-Angola, West-Sambia. 6. Sing Sing-Wasserbock (Kobus d. unctuosus): Senegal, Süd-Mali, Nördl. Elfenbeinküste, Guinea, Benin, Togo, Burkina Faso, Ghana, Nigeria, Nord-Tschad, Zentralafrikan. Republik, Südwest- Sudan.

Elenantilope Taurotragus oryx livingstonei
Sehr große Antilope mit einer Schulterhöhe bis zu 1,65 Metern und einem Gewicht von 500 bis 900 Kilogramm. Das Gewicht variiert sehr stark mit dem Lebensraum. Grundfarbe ist ein Gelbbraun, das mit dem Alter in grau oder blaugrau übergeht. Die Seiten sind einfarbig oder schwach gestreift. Die Hörner sind groß und massig, schwach divergierend, in der Stirnebene nach hinten gerichtet, die untere Hälfte mit enger schraubenartiger Windung.
Unterarten: Kap-Elenantilope (Taurotragus o. oryx) Sambesi-Elenantilope (Taurotragus o. livingstonei) Ostafrika-Elenantilope (Taurotragus o. pattersonianus)

Weitere Wildarten:
Baboon, Black Springbuck, Black Wildebeest, Blesbuck , Blue Wildebeest , Bontbock, Buffalo, Bush pig, Bushbuck, Caracal, Civet / Genet, Com. Reedbuck, Elephant, Gems buck, Giraffe, Grey Duiker, Grysbock (Cape), Impala, Jackal, Klipspringer, Leopard, Lion, Monkey, Mount. Reedbuck, Ostrich, Red Hartebeest, Springbuck, Steenbuck, Tsessebe, Warthog, White Blesbuck, White Rhino, White Springbuck, Zebra

Flugwild:
Perl- und Sandhuhn,Tauben, Frankoline, Enten und Gänse


Waffe:
Ideal sind robuste Repetierer - Kaliber wie 7 x 64, 30.06, .300 Win., 8 x 68 oder ähnliche. Extrem rasante Kaliber wie 6,5 x 68 oder 7 mm Rem. Mag. sind nicht von Vorteil, da die schnellen Geschosse von Gras oder anderen kleineren Hindernissen sehr leicht abgelenkt werden.

Kleidung & Ausstattung:
Die Kleidung sollte eine neutrale Farbe haben, khaki oder grün (Jagdkleidung). Für kalte Morgenstunden raten wir Ihnen eine Windabweisende Jacke, Pullover, Handschuhe, ein gutes Paar Wanderschuhe und Kopfbedeckung mitzubringen. Sonnencreme ist ganzjährig erforderlich.

Ein gutes Fernglass (6x oder 10x) und eine Kamera.


WICHTIGER HINWEIS:
Es ist nicht erlaubt mehr als eine Feuerwaffe des gleichen Kalibers nach Südafrika einzuführen, was auch auf Schrotgewehre zutrifft. Es dürfen nur 200 Patronen pro Waffe mitgebracht werden.


Klima:
Südafrika hat große Temperaturschwankungen zwischen den einzelnen Jahreszeiten. Heiß im Sommer - bis zu 40°C (Dezember bis März), kalt in den Wintermonaten - bis minus 4°C (Mai bis September).


Anreise:
An- und Abflug nach Johannesburg (Südafrika). Sie werden am Flughafen empfangen/ verabschiedet und anschließend ins Jagd Revier gebracht.

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